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Fördermöglichkeiten – Zuschüsse für Bauen und Sanieren

In punkto Energieeinsparung ist die Gesetzeslage für Eigenheimbesitzer denkbar günstig: Wer sein Haus energetisch saniert, kann von öffentlichen Fördermitteln profitieren. Von der professionellen Energieberatung bis zum staatlichen Zuschuss oder zinsgünstigen Kredit stehen privaten Bauherren zahlreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Wer bezuschusste Energieberatungen anbietet und wer die Fördermittel vergibt, haben wir exemplarisch zusammengestellt:

Wichtig: Fördermittel vor Beratung und Baubeginn beantragen!

Bauherren, die für energetische Sanierungen Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite haben möchten, sollten den Antrag auf Fördermittel unbedingt vor Baubeginn stellen. Gleiches gilt für Energieberatungen vor Ort. Auf den Internetpräsenzen von KfW und BAFA sind die notwendigen Schritte jeweils zusammengefasst. Wichtig ist vor allem die Vorlage der entscheidenden Dokumente. Dazu gehören beispielsweise Fotodokumentationen der einzelnen Bauteile, Angebote über die auszuführenden Gewerke sowie entsprechende Fachunternehmererklärungen. Da die Auszahlung der Zuschüsse nach Abschluss der Baumaßnahmen erfolgt, müssen zudem detaillierte Rechnungen des ausführenden Fachunternehmens vorgelegt werden.

dena | Zukunft Haus

Die im Jahr 2000 in Berlin gegründete Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gehört hinsichtlich Energieeffizienz, erneuerbarer Energien und intelligenter Energiesysteme zu den wichtigsten Ansprechpartnern von Politik, Wirtschaft und Verbrauchern. Wenn es um die energetische Sanierung geht, berät und unterstützt die dena auf http://www.zukunft-haus.info/ Bauherren in Sachen schneller Experten- und Fördersuche.

KfW

Seit ihrer Gründung 1948 unterstützt die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags den Wandel und treibt zukunftsweisende Ideen voran – so auch die energieeffiziente Sanierung von Bestandsimmobilien. Die KfW fördert dabei Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen bzw. alle Einzelmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Dazu gehören die Dämmung von Außenwänden, Dachflächen und Kellerdecken. Auf der Seite https://www.kfw.de/kfw.de.html finden Bauherren mit wenigen Klicks das passende Förderprodukt.

BAFA

Vor der Durchführung geeigneter Sanierungsmaßnahmen sollten sich Bauherren umfassend beraten lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet umfassende Serviceleistungen im Bereich Information und Beratersuche an: http://www.bafa.de/DE/Energie/energie_node.html. Auch unter: http://www.energieberatung-regional.de/energieberatung_allgemein.php finden Eigenheimbesitzer qualifizierte und von der BAFA zugelassene Architekten und Ingenieure. Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beträgt dabei 400 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Die Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort vom 29. Oktober 2014 enthält weitere Konditionen für Bauherren und Berater: http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=7365&typ=RL

IFB Hamburg

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) fördert den Neubau von preisgünstigen Mietwohnungen. Damit werden insbesondere ältere, behinderte und einkommensschwache Menschen unterstützt. Das Förderangebot ist modular aufgebaut. Die ergänzenden Module wurden Anfang 2017 mit einem Zuschuss für das Bauen mit Holz erweitert. Beim Neubau von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern mit günstigen Mietpreisen gibt es nun für jedes verbaute Kilogramm Holz 30 Cent Förderung. Ebenso, wenn neuer Wohnraum durch Anbau, Ausbau oder Aufstockung entsteht. Je schwerer der Anteil des Holzes und der Holzwerkstoffe in der Gebäudekonstruktion ist, umso höher der Förderbetrag. Detaillierte Informationen und Förderrichtlinien unter www.ifbhh.de

Regionale Förderungen

Hinsichtlich energetischer Altbausanierungen bieten auch die Länder, Landkreise, Städte und Gemeinden attraktive Förderungen an. Möglich ist dies über regionale Banken und Energieagenturen. Manche Landkreise gewähren sogar Zuschüsse von mehreren tausend Euro. Unter den entsprechenden Schlagworten listen die Suchmaschinen eine Auswahl an infrage kommenden Instituten. Ansonsten: einfach beim Land oder bei der jeweiligen Stadtverwaltung anfragen.

Weiterführende Links im Überblick:

http://www.zukunft-haus.info/
https://www.kfw.de/kfw.de.html
http://www.bafa.de/DE/Energie/energie_node.html
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/vorschriften/vob_richtlinie_2012.pdf
http://www.energieberatung-regional.de/index.php
https://www.zukunftaltbau.de/
http://den-ev.de/index.html
http://www.co2-bank.de/die-co%E2%82%82-bank
http://www.ilb.de/de/wohnungsbau/darlehen_2/wohneigentum_in_innenstaedten_modernisierung_instandsetzung_mit_energetischer_sanierung/index.html#meldung-27393/
http://www.ifbhh.de

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