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Der (finanzielle) Wert von Holzhäusern

Ein eigenes Haus, in dem eines Tages vielleicht noch die eigenen Kinder oder Enkelkinder wohnen – das ist der Traum vieler Bauherren. Und wer sich heute für Holz und Holzwerkstoffe als Baumaterialien entscheidet, ist mittlerweile in guter Gesellschaft. Während noch zu Beginn der 1990er Jahre laut „Holzbau Deutschland – Bund deutscher Zimmermeister“ nur 7 % aller Bauherren Wohngebäude mit Holz bauten, sind es heute doppelt so viele. Der derzeitige Marktanteil in Deutschland liegt bei durchschnittlich 17,7 %. In manchen Bundesländern sind es deutlich über 20 %. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 30 %, der Deutsche Holzfertigbau-Verband gibt sogar 34 % an. Der moderne Holzbau liegt mehr und mehr im Trend – die Tendenz ist nachweisbar steigend.

Holz ist der nachhaltigste und zugleich älteste Baustoff der Welt, er ist flexibel einsetzbar und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die ökologischen Vorteile sind bekannt und belegt. Holzhäuser sind aber auch extrem langlebig und wertbeständig. Genau an dieser Stelle wird auch der Blick auf die Finanzen interessant.

Mit Holz zu bauen ist nicht nur eine solide, sondern auch eine zukunftssichere Investition. Dank hochmoderner Verarbeitungs- und Herstellungstechnik im modernen Holzbau steht ein heutiges Holzhaus einem konventionell errichteten Steingebäude in nichts nach ¬– weder beim Werterhalt noch bei einer Finanzierung.

Langlebigkeit von Holzhäusern

Häuser, Anbauten und Fassaden aus Holz können ebenso viele Jahrzehnte bestehen wie ein konventionell erbautes Haus aus Stein. Während man früher von einer Gesamtnutzungsdauer von rund 60 Jahren ausgegangen ist, haben die heute errichteten Holzhäuser eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren, höchstwahrscheinlich sogar deutlich mehr. Das liegt unter anderem an dem hohen Vorfertigungsgrad der einzelnen Bauelemente. Im modernen Holzbau werden werkseitig bereits ganze Wände und Decken inklusive Leitungen, Heizungs- und Lüftungskanälen etc. vorgefertigt. So werden kürzere Bauzeiten eingehalten und es dringt weniger Baufeuchte während der Montage ein. Somit sind Holzhäuser heute sogar weniger anfällig für Feuchtigkeit und dem damit einhergehenden Schimmel als Steinhäuser. Dies wiederum wirkt sich positiv auf Langlebigkeit und Wertbeständigkeit aus.

Heutzutage wird die Nutzungsdauer von Immobilien nur selten nach der Bauweise errechnet bzw. geschätzt, sondern viel mehr nach Ausstattungsstandards. Eine hochwertige Gebäudeausstattung steigert natürlich die Attraktivität, lässt eine höhere Nutzungsdauer erwarten und erhöht den Wert einer Immobilie.

Die tatsächliche Nutzungsdauer hängt allerdings stark von dem Wohn- bzw. Nutzerverhalten der Bewohner ab. Statistisch betrachtet wird eine Instandsetzung oder Modernisierung frühestens nach 50 Jahren vorgesehen. Häufig werden Gebäude allerdings bereits nach 25 Jahren grundlegend saniert oder auf den neuesten energetischen Stand gebracht.

Finanzierung von Häusern in Holzbauweisen

Bevor sich der Traum vom Eigenheim erfüllt, stellt sich fast allen Bauherren die Frage einer soliden Finanzierung. Im Normalfall bildet die Finanzierung die Basis für den Grundstückserwerb, den Bau und die Ausstattungskosten. Grundsätzlich unterscheidet sich die Finanzierung eines Holzhauses nicht von der eines Hauses aus Beton oder Stein. Vereinzelt stoßen Bauherren dennoch auf Vorbehalte gegenüber einer Holzbauweise. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass der zuständige Finanzberater bautechnisch und -rechtlich nicht auf dem neuesten Stand ist. Nachweislich ist die Qualität von Holzhäusern seit über 40 Jahren mindestens auf dem gleichen Niveau wie in konventioneller Massivbauweise errichtete Gebäude. Die Anforderungen an Schall- und Brandschutz können von allen Bauweisen erfüllt werden.

Somit gibt es keinen Grund, die Finanzierung eines Holzbaus in Frage zu stellen und schlechtere Konditionen anzubieten. Sollten dennoch Zweifel bei einem Kreditinstitut bestehen, können ein unabhängig erstelltes Gutachten, eine abgeschlossene Gebäudeversicherung oder aber auch das RAL-Gütezeichen, welches viele qualitativ hochwertige Holzbauunternehmen auszeichnet, die Vorbehalte ausräumen. Vielleicht sollte man an dieser Stelle aber auch über einen anderen Kreditgeber nachdenken, der den Wert von Holzhäusern grundsätzlich anerkennt.

Die meisten Banken verlangen bei Immobilienkrediten einen Eigenkapitalanteil in Höhe von ca. 20 Prozent. Eine Vollfinanzierung ist eher unüblich. Es lohnt sich in jedem Fall verschiedene Angebote einzuholen und diese genau zu vergleichen, denn je nach Kreditinstitut kann es beachtliche Unterschiede, insbesondere bei Zinssätzen, Laufzeiten und der Eigenkapitalberechnung geben. Manche Banken zählen zudem auch Förderdarlehen der KfW, Bauspardarlehen und sogar Eigenleistungen, die erbracht werden können, zum Eigenkapital.

Finanzielle Förderung für das Bauen mit Holz

Für Neubau, Ausbau und energetische Sanierungsmaßnahmen stehen viele verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Bund, Länder und Gemeinden bieten beispielsweise zinsgünstige Kredite und Zuschüsse in unterschiedlichem Umfang an, deshalb ist es wichtig alle Möglichkeiten und Konditionen gründlich zu prüfen. Das geht beispielsweise bequem mit dem Fördermittelrechner von www.holz-kann.de. Hier können Bauherren auch überregional Informationen über Fördermittel für ihr individuelles Bauvorhaben einholen.

Weit bekannt sind die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Gerade in Bezug auf energieeffizientes Bauen können Bauherren, Hauskäufer und -besitzer verschiedene Förderprogramme der KfW in Anspruch nehmen. Zinsgünstige Kredite gibt die Bank, wenn der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses 40, 55 und 70 oder der eines Passivhauses erfüllt wird. Je effizienter der Energiestandard, desto höher fällt der Tilgungszuschuss aus. Wichtig: Bei KfW-Krediten gilt es zu beachten, diese unbedingt vor Beginn des Bauvorhabens zu beantragen! Kredite können Bauherren direkt über die KfW-Bank oder aber über die eigene Hausbank beantragen.

Finanzierung oder Beleihung?

Die Frage, ob ein Haus finanziert oder beliehen wird stellt sich, wenn der Kreditnehmer keine andere Sicherheit zu bieten hat, als die Immobilie selbst. Der Unterschied zwischen einer Finanzierung und einer Beleihung liegt im Wesentlichen darin, dass bei einer Beleihung die Immobilie selbst als Kreditsicherheit dient und somit das Haus faktisch der Bank gehört. Hierfür wird ein Beleihungswert ermittelt, welcher über die Höhe der zu leihenden Gesamtsumme entscheidend ist. Mit dieser sogenannten Beleihung sichern sich Kreditinstitute gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab.

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Fördermöglichkeiten – Zuschüsse für Bauen und Sanieren

Konventioneller Massivbau versus Holzbau

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